Am 27.1.2026 – dem Holocaust-Gedenktag - eröffnete das Dreikönigsgymnasium in seiner Bibliothek die Ausstellung „Martin Kochen – (k)einer von uns?“. Sie zeigt unter anderem Feldpostbriefe, die an Martin Kochen, einen ehemaligen Schüler des Gymnasiums, während des 2. Weltkrieges gerichtet waren. Die Ausstellung wurde von Schülerinnen und Schülern auf der Grundlage dieser Quellen kuratiert. 

Ein Besuch dieser Ausstellung fand im Anschluss an eine feierlichen Gedenkveranstaltung mit den Vertreterinnen und Vertretern aller Jahrgangsstufen statt. Durch musikalische Beiträge von Anabell Jakobi (5b) und Makar Bondariev (7b) erhielt die Gedenkveranstaltung, zu der auch Martin Schmitz, der Cousin von Martin Kochen, angereist war, einen würdevollen Rahmen. Nachdem Blertina Kryuziu (Q1) Informationen zum Entstehen der Ausstellung gegeben hatte, wurden die unmittelbar vor dem Schultor verlegten „Stolpersteine“ des Künstlers Gunter Demnig gereinigt und der Opfer in einer Schweigeminute gedacht. Die Stolpersteine erinnern an die beiden ehemalige Schüler des Dreikönigsgymnasiums, Günther Leo Pins und Hermann Haimann, die von den Nationalsozialisten ermordet wurden. In unmittelbarer Nähe zu den „Stolpersteinen“, wurde im Rahmen der Veranstaltung auch eine „Stolperhilfe“ in Form eines kleinen Findlings mit einem QR-Code auf dem Gelände der Schule gesetzt und eingeweiht. So sollen Informationen zu weiteren Projekten und Veranstaltungen der Schule zur Kultur des Gedenkens und dem Bewahren der Demokratie leichter zugänglich gemacht werden. 

Stolperhilfe 2026 Bild

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